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Multiple Choice (Fragen & Antworten) (Uni Köln)

Offene Fragen

  1. Sei m die Anzahl der Ziele. Das Standardmodell der Fehlerminimierung ist dann mittels eines LPs mit 3m lösbar. FALSCH
  2. Der Erwartungsnutzen definiert immer eine vollständige Ordnung für die Menge der Alternativen, wenn die Axiome der Erwartungsnutzentheorie erfüllt sind. RICHTIG
  3. Die multiplikative Nutzenfunktion ist eine Verallgemeinerung der additiven Nutzenfunktion. RICHTIG, additive ist ein Spezialfall der multiplikativen und damit eine Verallgemeinerung der additiven. (laut Lehrstuhl!)
  4. Für jede vollständige und transitive Präferenz existiert im Falle einer abzählbaren Alternativenmenge A eine messbare Wertfunktion. ???( Aus der Def.:Ist die Präferenz eine vollständige, transitive Ordnung ( und A ist abzählbar ) so exsistiert immer eine Wertfunktion....es steht aber nicht, dass es eine messbare sein soll...also: FALSCH, da die Übergänge bewertet werden müssen, bei der messbaren!
  5. Es besteht die Wahl zwischen einem Auto für 5.000Euro mit 110 Ps und einem Auto für 10.000 Euro mit 100 Ps. Sie wollen nicht viel Geld ausgeben, viel PS und haben keine andre Ziele. Ein rationaler Entscheider wählt immer das erste Auto ( 5000 Euro, 110 PS). RICHTIG, da Preis fallende Wertf. 5.000 < 10.000 -> 5.000 EUR ist besser und PS ist steigend 110 PS > 100 PS!
  6. Die Nutzung von Killer-Kriterien bei der Alternativenreduktion ist aus entscheidungstheoretischer Sicht der beste methodische Ansatz. FALSCH, Bsp. aus Vorlesung, wenn zu restriktive Notengrenzen bei Einstellung eines Arbeitnehmers gelten, z.B Note 2 in Mathe mindestens, und der Arbeitnehmer dort nur eine 3 hat, wird er ausgeschlossen. Es kann aber sein, dass er für den ausgeschriebenen Beruf z.B. Mediengestalter, super kreative Einfälle hat. Diese Kreativität könnte daher nicht genutzt werden -> Folge, es ist nicht rational diesen Bewerber auszuschliessen!
  7. Simulation ist ein Verfahren zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen. RICHTIG, laut Definition!
  8. Bei Entscheidungen mit Unsicherheit wählt ein rationaler Entscheider immer die Alternative mit dem höchsten Ewarungswert, wenn er die Zielgrößen maximieren will. FALSCH, unter Unsicherheit bedenke Erwartungsnutzenkonzept bzw. Risikoeinstellung
  9. Ein Entscheider mit einer konkaven monoton wachsenden Nutzenfunktion ist immer intrinsisch risikoscheu. Falsch, (würde ich auch sagen, denn intrinsich heisst "immer" und in der VL haben wir gelernt, dass Entscheider nicht bei jeder Entscheidung immer die gleiche Risikoeinstellung haben, beachte: z.b. viele Versicherungen -> risikoscheu, spielt aber Lotto -> risikofreudig!
  10. Wendet man die inverse Verteilungsfunktion einer belibiegen Zufallsgröße X auf eine auf dem Intervall[0,1] gleichverteilte ZufallsgrößeZ an, so hat die resultierende Zufallsgröße F( hoch -1)(Z) die gleiche Verteilung wie X. Meines Erachtens richtig, laut VL Folie: Simulation -> Folie 39

Geklärte MC Fragen

Allgemein

  1. Ein Zielsystem sollte im Idealfall nur aus Fundamentalzielen bestehen. Richtig
  2. Die Alternativen eines Entscheidungsproblems müssen sich gegenseitig ausschließen. Richtig
  3. Deskriptive Entscheidungstheorie erklärt tatsächliches menschliches Entscheidungsverhalten. Richtig
  4. Entscheidungsbaum und Entscheidungstabelle sind keine äquivalenten Darstellungsformen für Entscheidungsprobleme. Falsch
  5. Alternativengenerierung mit Hilfe von Intuition wird im Rahmen der präskriptiven Entscheidungstheorie nicht genutzt. Falsch
  6. Proxy-Attribute messen in der Regel nicht die Zielerreichung, sondern dienen als Indikator oder Instrument. Richtig
  7. In einer Entscheidungsmatrix können sehr komplexe Situationen gut abgebildet werden. Falsch
  8. Eine Entscheidung, die im Sinne der präskriptiven Entscheidungstheorie rational ist, muss auch erfolgreich sein. Falsch
  9. Entscheidungstheorie enthält keine Vorschriften bzgl. der Zielinhalte, wodurch unterschiedliche Entscheider zu unterschiedlichen rationalen Entscheidungen kommen können. Richtig
  10. Streng genommen sind alle Entscheidungen unsicher, von einer Modellierung kann daher stets abgesehen werden. Falsch
  11. Die Erkenntnisse der deskriptiven Entscheidungstheorie spielen bei der Anwendung der präskriptiven Entscheidungstheorie keine Rolle. Falsch
  12. Jeder Entscheidungsbaum kann als Entscheidungsmatrix dargestellt werden, aber nicht umgekehrt. Falsch, auch umgekehrt
  13. Das Einflussdiagramm ist eine spezielle Form des Entscheidungsbaumes. Falsch
  14. Sei A={a,b,c,d}. Sie suchen 2 besten Alternativen. Sie können c nicht ausschließen, obwohl sie von a und d dominiert wird. Falsch, hieße es a oder d, hätte c die zweitbeste Alternative sein können
  15. Wenn ein vollständiges Ranking der Alternativen entwickelt werden soll, kann das Dominanzprinzip nicht angewandt werden. Richtig
  16. Eine Umwelt, die mit 4 Merkmalen und jeweils 3 Zuständen beschrieben wird, so gibt es insgesamt 64 Zustände. Falsch, es gibt 3^4 = 81 Zustände
  17. Die Nutzenfunktion bildet sowohl die subjektive Einstellung zum Wert einer Alternative als auch die subjektive Einstellung zum Risiko ab. Richtig
  18. Transitivität ist eine notwendige und hinreichende Bedingung für die Existenz einer Wertfunktion. Falsch, Wertfunktion Voraussetzung: Vollständigkeit und Transitivität der Präferenzordnung (und auch nur Wertfunktion reicht nicht aus da es messbare und nicht-messbare gibt)
  19. Der entscheidende Nutzen des OR für die Entscheidungstheorie ist darin begründet, dass sich jedes Optimierungsmodell als Entscheidungsproblem darstellen lässt. Falsch, müsste umgekehrt sein
  20. Eine exponentielle Nutzenfunktion für das Intervall 0€ und 10€ kann mittels einer Frage an den Entscheider vollständig eliziert werden. RICHTIG, Frage nach dem Sicherheitsäquivalent -> Folie 30 - 31 VL X
  21. Mit wachsender Anzahl der Experimente einer Simulation nähert sich das Ergebnis der Simulation immer einer Rechteckverteilung an. FALSCH, Laut Tutorium 5, MC Aufgabe 1 nähert sich die Simulation bzw. deren Verteilungsfunktion an die wahre Verteilungsfunktion an. Diese kann beliebige Verteilungen annehmen!.

 

 

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Kursinformation

Hochschule:
Universität zu Köln
Veranstaltung:
Entscheidungstheorie
Leitung:
Prof. Dr. L. Kuntz

 

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