Aufstellen eines linearen Programms - Überführung in Standard- oder Schlupfform (Uni Köln)
Um lineare Programme mit einem Algorithmus lösen zu können, müssen diese in eine Form gebracht werden, die von einem Programm verarbeitet werden kann.
Hier eine kleine Zusammenfassung der "Umwandlungstricks"
Umwandlung in die Standardform
Alle Nebenbedingungen der Standardform haben die Form
und in der Regel gilt für alle x die Nichtnegativitätsbedingung 
Die Zielform ist also immer



(1) Umwandlung von Gleichheit in Ungleichheit



Umwandlung:



(2) Hinzufügen der Nichtnegativitätsbedingung


Umwandlung (die positiven und die negativen Komponenten von x werden quasi gesondert abgefangen):



Umwandlung in die Schlupfform
Die Schlupfform beeinhaltet ebenfalls die Nichtnegativitätsbedingung. Alle anderen Bedingungen werden durch Gleichheit ausgedrückt.
Die Zielform ist also immer



(3) Ungleichheit in Gleichheit umwandeln
Dazu wird die Schlupfvariable s eingesetzt



Umwandlung mit der Schlupfvariable 



Kursinformation
- Hochschule:
- Universität zu Köln
- Veranstaltung:
- Effiziente Algorithmen
- Leitung:
- Prof. Dr. R. Schrader
- Download:
- PDF-Dokument
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